Ja, dieses magische Universum hat seinen besonderen Reiz.
Nicht weil es hier Magie gibt, sondern die Art und Weise wie
Sie funktioniert. Herrn J. Stroud ist mit diesem
Fantastischen Romane etwas besonderes gelungen.
Der Roman ist eine gelungene Mischung zwischen Humor und
Ernsthaftigkeit. Der Roman nimmt sich selbst nicht ernst, sehr wohl
aber die philosophischen und ethischen Themen die er oft spielerisch
und nebenbei aufwirft.
Der Roman unterhält und überrascht. Er hat seine Knalleffekte,
die nicht wegen dem Knall geschrieben wurden, sondern weil diese Welt
so ist, wie sie ist. Und Ich habe selten eine Welt so in sich
schlüssig und Fehlerfrei empfunden, wie in diesem Romanen, die zu
der Bartimäus Serie gehören. Es gibt kein wirkliches Gut und Böse,
sondern ein Gierig und nicht ganz so Gierig, wobei das viele
sicherlich anders sehen werden.
Aber warum ist die Bartimäus Reihe so besonders, einfach gesagt,
wie die Magie in diesem Universum funktioniert. Dämonen, werden
schlicht und ergreifend versklavt, um den Zauberern dienstbar zu
sein. Es gibt verschiedene Kategorien / Arten von Dämonen, die
verschieden stark und Intelligent sind. Um so stärker und
intelligenter so ein Dämon ist um so gefährlicher ist es für den
Zauberer/in Ihn zu beschwören.
Der Held dieses Romanes ist, wie nicht anders zu erwarten,
Bartiomäus, ein Dschinn. Ungewöhnlicher Intelligenz und
Flexibilität und mittlerer Macht. Der durch seinen Wortwitz und
Dreistigkeit schon so manchen Zauberer, zur Weißglut gebracht hat.
Der Roman hat gerade dann seine stärksten Moment wenn kein Mensch
direkt im Spiel ist sondern er mit einem oder mehreren anderen Dschin
über seinen Chef, bzw. die Chefs mösert und lästert, währen beide
gezwungener maßen im Auftrag Ihrer Herren mit einander kämpfen.
Bartimäus, hat immer dann seine starken und zumeist bitter
komische Auftritte, wenn er mit Ihm bekannten Dämonen kämpft, bzw.
er mit einer Übermacht klar kommen muss. Es ist dann immer ein Kampf
der frechen Intelligenz, gegen rohe Gewalt. Nicht immer ist
auszumachen wer der Sieger ist. Bartimäus hat aber immer das Talent
zu überleben.
In dem Roman spielen nicht nur Dämonen mit, die Menschen sind
normale Menschen, die aufgrund der Situation, bzw. Fähigkeiten immer
mehr in bestimmte Situationen, gedrängt, bzw. gestoßen werden.
Da haben wir zu einem dieses ungleiche Paar, das nie ein Paar
wird, Kitty und Nathanael. Sie die normale, Aus einer
mittelschicht Familie, Vater Verkäufer in einem Kaufhaus, Mutter
Sekretärin. Gesegnetmit der Fähigkeit immun zu sein, gegen
dämonische An- und Übergriffe. Nathanael, mit fünf Jahren von
seinen Eltern an die Zauberer verkauft, damit auch er Zauberer wird.
Schon Ihr erstes Treffen als Teens, war typisch für Ihre
Beziehung, Nathanael ist auf der Flucht und Kitty und Ihre Kumpanen,
entdecken einen magischen Gegenstand den er mit sich führt und
versuchen Ihn zu stehlen. Alles in allem eine unschöne Erfahrung für
Nathanael. Doch muss er immer wieder an sie denken.
Die Geschichte ist in ein paar knappen Worten erzählt. Die
Zauberer sind die Machthaber in England, wo die Geschichte spielt.
Nathanael wird von einem viert viertklassigen Zauberer ausgebildet,
der zuviel Angst vor seinem eigenem Schatten hat. Nathanael läuft
eines Tages einen ambitionierten, egoistischen Zaubere über den Weg
und die zwei sind sich direkt Spinnefeind.
Nathanael entdeckt bei dem Versuch, seine Schmach, gegenüber
diesem Zauberer zu rächen, das dieser etwas sehr wertvolles
gestohlen hat, das Amulett von Samarkant dieses will er
diesem anderem Zauberer entwenden und holt sich dafür die Hilfe von
Bartimäus. Dieser schafft es auch und so kommt es zu einer
Kettenreaktion, die damit endet das sein Zauberer-Ziehvater tot und
er auf der Flucht ist.
Das reizvollste an dem Roman ist immer wieder, die locker flockige
Art wie über das enge Sklave Meister verhältnis zwischen Zauberer
und Dämon philosophiert wird.
Der Roman steckt voller Überraschungen und die Welt die entworfen
wird ist in in sich schlüssig. Er war eine der besten die ich seit
langem gelesen habe. Er gehört zu meiner Top Ten aller Bücher, die
ich besitze und hat mir besser gefallen als die Bände der Harry
Potter Reihe, was ich auch von den anderen zwei Bänden der
Trilogie sagen kann.